Tännesberg. (es) Die Sonne hatte es am Samstag um 8 Uhr noch schwer, sich gegen den Nebel durchzusetzen. Um 9.30 Uhr standen aber auf dem künftigen Trainingsplatz bereits vier 18 Meter hohe Flutlichtmasten. Beim ersten Probelauf  bald darauf war alles okay. Das Flutlicht kann beim nächsten Training eingeschaltet werden.

 

Als dieser Platz vor Jahren neu gebaut wurde, wurden damals vier Löcher ausgehoben und die Stromkabel verlegt. Es war jetzt ein Glücksfall, dass der frühere langjährige Abteilungsleiter Josef Winderl im Internet darauf stieß, dass der Sportverein Buchsbühl in der Nähe von Kaiserlautern auf seinem Spielfeld wegen einer anderen Verwendung des Gemeindegrundstückes die vier Flutlichtmasten kurzfristig abbauen musste. In der TSV-Abteilung gab es kein langes Zögern, zumal man dafür nur 2500 Euro bezahlten musste. Kostengünstig konnte Andreas Winderl den Transport durch die Transport GmbH Siegfried Donhauser aus Sulzbach-Rosenberg organisieren.

 

An den vergangenen zwei Samstagen standen größtenteils Aktive nicht als Fußballer, sondern als Handwerker ihren Mann, an der Mörtelmaschine, beim Betonieren beim Aufstellen der Masten oder am Schalterkasten. Firmenchef Hans Schönberger vom örtlichen Baugeschäft steuerte kostenlos seinen Ladekran. Als Erstes mussten auf einer Seite zwei Masten über einen Zaun gehoben werden. „Schaut gut aus“, meinte Andreas Winderl, der es mit seiner Wasserwaage ganz genau machte. Immer wieder kleine Korrekturen, bis die Masten kerzengerade standen. Geschafft. Nur Josef Winderl war mit den Arbeiten am Schalterkasten noch beschäftigt, aber auch nicht mehr lange.

 

Die Fußballer haben damit einmal mehr ein Meisterstück abgeliefert. Der gesamte Trainingsbetrieb kann ab sofort auf diesem Spielfeld durchgeführt werden. Die Gesamtmaßnahme kostete der Fußballabteilung um die 6500 Euro einschließlich Material, Transport und Blitzschutz statt ursprünglich veranschlagter 20 000 Euro.